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Hotel Miramare in Forte dei Marmi

2 Sterne Hotel in Forte dei Marmi - Hotel an der Versilia am Meer - Hotels in Forte dei Marmi Urlaub in der Versilia

VERSILIA

Das Territorium der Versilia dehnt sich über ungefähr 160 kmq längs des Küstenstreifens der nordwestlichen Toskana aus. Und umfasst die Gemeinden Forte dei Marmi, Pietrasanta, Camaiore, Viareggio, Massarosa, Seravezza e Stazzema. Traditionsgemäss Ziel für Familienferien, bietet die Versilia schon immer Gelegenheit zu vergnüglichen Ferien für Kinder, erholsam und sicher auch für die Erwachsenen in ihrer Begleitung. Versilia bedeutet aber nicht nur Meer. Nicht zu vergessen ist nämlich die Nähe zu den wichtigsten Kunststädten der Toskana, wie z.B. Firenze, Pisa, Lucca, Siena, Volterra und San Gimignano. Naturalistisch gesehen ist das Gebiet im Mittelpunkt aufmerksamer Erhaltung des reichen und unterschiedlichsten Naturpatrimoniums. Gleich hinter der Küste erheben sich die Apuanischen Alpen, die die höchsten Gipfel der Gegend und Teil eines bekannten Naturschutzparkes bilden, dessen wildes Szenarium zahlreiche Touristen, Liebhaber des Trekking und Kletterpartien anzieht. Im Süden schliesst sich der Migliarino-San Rossore-Massaciuccoli Park mit seinen verschiedenen Zonen an: vom Pinienehain, den Sümpfen bis hin zum See.

FORTE DEI MARMI

Es ist die jüngste, 1914 gegründete Gemeinde der Versilia. Der moderne Wohnort hat sich um den kleinen historischen Stadtkern rund um die Forte (Burg) aus dem Jahr 1782 entwickelt. Seine Mole, die sich fast hundert Meter ins Meer hinauszieht, ist heute ein touristischer Anziehungspunkt, aber in der Vergangenheit wurde sie genutzt als Anlegestelle für die Boote, die den Marmor aus den Apuanischen Alpen heran schifften. In den dreissiger Jahren hat die Familie Agnelli den Ort berühmt gemacht, indem sie ihn als Sommerresidenz wählte und damit gleichzeitig andere vermögende Industrielle Norditaliens anzog, die noch heute zahlreiche ihre Villen in Forte besuchen.

Pietrasanta

Im Schatten der antiken Langobarden Burg, der über den Ort herrschenden Rocca Longobarda, und rund um den herrlichen Domplatz, haben sich zahlreiche Werkstätten angesiedelt, Künstlerateliers und Dutzende Studios von Marmorbildhauern, die im Sommer eigen Ausstellung organisieren, als Korollar der wichtigsten Expositionen, die im ältesten Architekturkomplex der Stadt stattfinden. Die alteingesessenen Werkstätten von Pietrasanta veranstalten Bildhauerkurse, die von jungen Künstlern aus der ganzen Welt besucht werden.

DIE ALPI APUANE

Die Alpi Apuane unterscheiden sich vom Apennin durch ihre Morphologie, durch ihre tiefen Täler und ihre steilen Berghänge. Die Alpi Apuane sind für dank der Schönheit ihres Marmors und dank den unterirdischen Hohlräumen ihres Karstuntergrundes weltweit berühmt. Die geographische Lage des Massivs und die unterschiedlichen Gesteinsmerkmale dieses Gebietes bilden vielfältige Habitate mit unterschiedlichen Flora und Fauna: einen einzigartigen Reichtum für das Territorium des Parks.

ANTRO DEL CORCHIA

Die 1840 durch Emilio Simi entdeckte Höhle erstreckt sich auf 60 Kilometer und ist zweifellos eine der schönsten und größten ihrer Art. Rund zwei Kilometer des Antro del Corchia sind auf sicheren Laufstegen und Treppen seit 2001 dem Publikum zugänglich gemacht worden. Besucher aller Altersgruppen, auch Kinder, können in Begleitung der Höhlenführer in einem etwa zweistündigen Spaziergang die Innenwelt des Corchiaberges bewundern. Es können auch verschiedene endemische Tiere bewundert werden.

GROTTA DEL VENTO (WINDHÖHLE)

Die Windhöhle liegt im Naturpark der Apuanischen Alpen, in der Provinz von Lucca (Toskana). Sie ist eine der vielfältigen Höhlen Europas, mit einer grossen Bandbreite geologischer Aspekte, die den Besuchern kompetent von erfahrenen, auch in Höhlenforschung bewanderten, Begleiter erläutert werden. Auf bequemen, gut beleuchteten Wegen können Sie alle unterirdischen Wunder in Ruhe betrachten: glänzende Stalagtiten und Stalagmiten, vielfarbige Sinterkaskaden, Alabastervorhänge, kleine Seen, deren Böden mit Kalzitkristallen bedeckt sind, Wasserläufe und bizarre Formen von Erosion.

DIE CINQUETERRE

Beinahe am östlichen Ende der Riviera finden wir die Cinqueterre, das „Fünfländergebiet“. Diese charakteristischen Dörfer zwischen Meer und Berg liegen in kleinen Buchten versteckt oder an steile Felsen über dem Meer geklammert. Eingebettet in einer landschaftlichen Umgebung einzigartiger Schönheit. Riomaggiore, Manarola, Corniglia. Vernazza und Monterosso und ihr Meer liegen mitten in einem Naturschutzpark, und die UNESCO erklärte sie zum Kulturgut der Menschheit. Monterosso mit seinem alten Stadtkern und dem feinem Sandstrand ist gleichermassen Ziel von Kultur- als auch Badeausflügen. Über Vernazza wachen trutzige Türme und enge, steile Gassen führen zu einer natürlichen Anlegestelle in einer Bucht atemberaubender Schönheit. Manarola, ein kleiner und mittelalterlicher Ort, der sich an einen felsigen Bergausläufer anschmiegt und Riomaggiore sind über herrlicher Spazierweg, der direkt über den Wellen in die steil abfallende Felswand eingehauen wurde.

LERICI

Dieser im römischen Zeitalter gegründete Ort am Fusse des felsigen Vorgebirges wird von der mittelalterlichen Burg beherrscht, die heute Sitz eines bemerkenswerten paläontologischen Museums ist. Schon am 19. Jahrhundert wurde Lerici von englischen Romantikern besucht, und auch heute noch ist es schwer, sich der Magie der Ville, Gärten und Strände dieser Stadt zu entziehen, die in ihrer Altstadt durch ausdrucksvolle Original-Elemente fasziniert.

PORTOVENERE

In diesem malerischen Hafenort bilden die hohen, engen, turmähnlichen Häuser, die sich am Kai Doria aneinanderreihen, eine mittelalterliche Stad-Festigung, die ganz Riviera einzig in ihrer Art ist.. Gleich gegenüber liegen die kleinen Inseln Palmaria, Tino und Tinetto mit ihren zahlreichen Grotten. Die wichtigsten Monumente sind die Kirchen S. Pietro (4. – 13. Jahrhundert)direkt am Meer und S. Lorenzo im Dorf sowie die hochgelegen, trutzige Burg.

LUCCA

Lucca gilt vielen als Inbegriff einer toskanischen Stadt – gesegnet mit Kunst- und Baudenkmälern, offen, aber dennoch mit einer eher gemächlichen, ruhigen Atmosphäre. In den romantischen Altstadtgassen von Lucca pulsiert das Leben zwischen noblen Palazzi, laden traditionsreiche Geschäfte mit sorgsam gepflegten historischen Einrichtungen zum ausgiebigen Bummeln und Einkaufen ein. Lucca ist nämlich eine Stadt für Liebhaber von guter Patisserie: Unbedingt versuchen sollte man die Luccheser Gebäckspezialitäten nach alten Rezepturen wie z.B. Castagnaccio, ein süsser Kastanienkuchen, oder Buccellato, ein Hefekranz mit Anis und Rosinen, den man am besten ofenwarm verspeist.

PISA

Pisa gehört zu den Hauptattraktionen der Toskana. Es liegt zu Füssen der Apuanischen Alpen am Ufer des Arno, etwa 10km hinter der Versilia Küste. Wltberühmt ist der Dombezirk mit Dom, Baptisterium, Friedhof und Schiefen Turm, aber auch das lebhafte Studentenviertel der traditionsreichen Universität und die weniger bekannte, geschäftige Altstadt beeindrucken durch herrschaftliche Paläste, sehenswerte Kirchen und viele gute Einkaufsmöglichkeiten. Das Museo Nazionale di San Matteo gilt als eine der wichtigsten Kunstgalerien der Region, und der Botanische Garten ist gar der älteste seiner Art in Europa.

FIRENZE

Wohl nirgends gehen Dolce Vita und Kunstgenuss eine charmantes Liaison ein als in Florenz, wo Reichtum und Macht, Geist und schöpferische Phantasie unermessliche Kunstschätze hervorgebracht haben. Die geistig-kulturelle Entwicklung Italiens in Mittelalter und Renaissance ging von der Arno-Metropole aus. Hier wirkten Brunelleschi, Michelangelo, Donatello, Leonardo da Vinci, Boccaccio, Dante, Petrarca, Galilei und die mächtigen Medici, lag das Zentrum der italienischen Schriftsprache und Literatur, war die Wiege des Humanismus, erfuhren Malerei, Skulptur und Architektur eine unvergleichliche Blüte. Ihren Wohlstand haben die Florentiner seit dem Mittelalter als tüchtige Handwerker, geschickte Kaufleute und ordentliche Verwalter stets zu sichern und zu mehren gewusst.